Matthäus-09: Wundertaten

Jesus, der König

 

 

KAPITEL 9,1-8: JESU MACHT SÜNDEN ZU VERGEBEN

Vers 1: Von welcher Stadt ist hier die Rede, die Jesus per Schiff anfuhr? = Kapernaum, „seine Stadt“ (ging dort in die Synagoge, ins Haus der Schwiegermutter des Petrus: Mk 2,1). Jesus lehrte nicht in der Öffentlichkeit, sondern ging in ein Haus (ev. im selben Haus wie Mt 8,14). Als das die Menschen erfuhren, kamen sie von überall her zum Haus.

 

Vers 2: Im Markusevangelium wird die Situation in dem Haus genauer beschrieben: Markus 2,1-4. Das Haus wurde so voll, dass sogar Leute vor der Türe Platz nehmen mussten und selbst diese Plätze waren überfüllt. Da kamen vier Männer mit einem Gelähmten. Es wird nichts gesagt, wie schwer dieser Mann behindert war. Auf jeden Fall konnte er nicht mehr gehen und musste getragen werden.

Von woher brachten die vier Männer diesen Behinderten? Ganz bestimmt hatten sie ihn schon ziemlich weit getragen (schon 50 oder 100 Meter können sehr anstrengend sein). Diese vier, samt dem Gelähmten, sind für uns ein grosses Vorbild. Sie mussten nicht nur eine grosse Dienstbereitschaft und Liebe zu dem Gelähmten haben, sondern auch einen starken Glauben an Jesus. Kein Hindernis war ihnen zu gross, um ihren Freund zu Jesus zu bringen. Sie waren fest überzeugt, dass Jesus ihren Mann heilen konnte.

Die Hausdächer in Palästina waren flach und dienten oft als Erholungsplätze und Ort der Stille. Ähnlich wie bei uns der Balkon (siehe auch Petrus in Apg 10,9). Meistens gab es auch eine schmale Treppe, die auf das Dach führte. Die Dächer bestanden aus: Flachbalken, die in Abständen von etwa einem Meter quer von Wand zu Wand verlegt wurden. Der Zwischenraum war dicht mit Zweigen belegt und wurde durch Lehm zusammengehalten. Obendrauf kam eine Schicht Mergel oder auch Erde, so dass sich eine Grasdecke auf dem Dach bilden konnte.

Obwohl diese Vier sich in grosse Schwierigkeiten begaben, war ihnen kein Preis zu hoch. Sie fingen an, ein Teil des Hausdaches abzudecken das ihnen gar nicht gehörte. Noch während Jesus predigte, liessen sie den Gelähmten an vier Seilen auf einer Matte vor die Füsse Jesu hinunter und unterbrachen so die ganze Versammlung.

Wie war die Reaktion Jesu?
Reklamierte Jesus, weil er gestört wurde? – Nein! Jesus erkannte in dieser Handlung vielmehr einen tiefen Glauben (Mk 2,5).

Was sagte er zu dem Gelähmten?
Warum vergab Jesus dem Gelähmten seine Sünden? Warum heilte Jesus diesen Menschen nicht? Dieses Beispiel zeigt, dass auch körperlich behinderte Menschen Sünder sind und Gottes Gnade brauchen! Dieser Mensch glaubte fest an Jesus und wusste, dass nur der Herr ihn wieder gesund machen kann! Deshalb belohnte ihn Jesus zuerst mit einem viel grösseren Segen und setzte damit auch den Schwerpunkt auf die innere Heilung. Es gibt nur drei Hinweise im NT, wo Jesus Menschen die Sünden vergab:

- Lukas 7,48, die Sünderin, die zu Jesu Füssen lag.

- Lukas 23,43, der Schächer am Kreuz empfing Vergebung.

- Lukas 5,20, der Gelähmte in unserem Beispiel.

 

Verse 3-4: Wie war die Reaktion der Schriftgelehrten? Interessant ist, dass offenbar auch eine Gruppe von Pharisäern anwesend war. Es macht den Anschein, als wollten sie Jesus kontrollieren, was er predigte, um anschliessend dem Hohen Rat alles mitzuteilen. Die Gruppe der Pharisäer nahm an Jesu Worten Anstoss. Warum?

- Ihre Herzen waren verstockt, weil sie nicht glaubten, dass Jesus als die fleischgewordene Gottheit vor ihnen stand.

- Doch Jesus kannte ihre Gedanken (12,25; Joh 2,25; 4,17): Markus 2,6-8.

- Die Schriftgelehrten betrachteten Jesu Aussage als anmassende Lästerung, weil nur Gott allein Sünden vergeben konnte: Lev 24,16. Für sie machte sich Jesus strafbar, so dass er getötet werden musste. Nichts in der Welt kann ein falsches ungläubiges Herz überzeugen!

Denn Jesus war und ist Gott: Joh 1,1.14.18; 8,58-59; Kol 1,15-18.

- Jesus riss seine göttliche Macht nicht gewaltsam an sich: Phil 2,5.

- Spätestens, als Jesus ihre Gedanken aufdeckte, hätten sie erkennen müssen, dass er göttliche Eigenschaften besass.

 

Verse 5-6: Jesus forderte die Pharisäer heraus.
Jeder Scharlatan hätte sagen können: „Deine Sünden sind dir vergeben!“ Niemand auf Erden konnte das prüfen, ob die Sünden tatsächlich vergeben waren. Doch zu einem Gelähmten zu sagen, „Steh auf und geh in dein Haus!“, so dass er körperlich geheilt war, konnte nur jemand, der die Macht des höchsten Gottes besass. Dies war das endgültige Zeugnis seiner Gottessohnschaft.

 

Vers 7: Nachdem Jesus dem Gelähmten das befohlen hatte, zögerte der Mann keinen Augenblick. Er gehorchte, stand auf und verliess mit seiner Matte das Haus. Jesus hätte ihm noch befehlen müssen, dass er am nächsten Tag das Hausdach reparieren sollte!

 

Vers 8: Die Anwesenden erschraken = gerieten in grosse Furcht.
Dies musste für alle Anwesenden eine überwältigende Situation gewesen sein. Mit dieser Heilung bewies Jesus, dass er der Sohn Gottes war und tatsächlich die Macht besass, Sünden zu vergeben: 1. Johannes 2,1.

Was können wir daraus lernen?

1. Sünde trennt uns von Gott!

2. Sünde ist ansteckend! Sie muss darum ernst genommen werden. Mit der geistigen Waffenrüstung bewaffnen wir uns im geistigen Kampf.

3. Sünde ist listig und betrügerisch: Jakobus 1,13-16!

4. Sünde will uns beherrschen und zerstören: Jakobus 1,12!

5. Nur wer einsieht, dass er seelisch krank ist und alles daran setzt, um geheilt zu werden, kann am Ende auch geheilt werden: Lukas 5,31.

 

KAPITEL 9,9-13: JESU MACHT, MENSCHEN ZU BERUFEN

Vers 9: Im Markusevangelium wird gesagt, dass Jesus an den See ging und lehrte (es wird nicht von Heilungen gesprochen). Auf dem Weg dorthin, begegnete er an der Zollstätte dem Levi = Matthäus. Matthäus bedeutet „Geschenk Gottes“ (Vielleicht gab Jesus ihm diesen Namen).

Matthäus war Zöllner (sie waren verhasst beim Volk), warum?

- Sie waren nicht ehrliche Leute, das war allgemein bekannt.

- Sie verlangten von den Leuten mehr Steuern als erlaubt: Lk 3,12-13.

- Sie waren meistens reich, weil sie von dem lebten, was sie den Leuten zu viel abknüpften.

- Sie missbrauchten ihre Stellung der staatlichen Autorität.

- Dem Staat waren diese Betrügereien bekannt, aber es wurde nichts dagegen unternommen, weil auch für den Staat etliches heraussprang.

 

Vers 9b: Hier erkennen wir die Macht Jesu, Menschen zu berufen. Schon in Mt 4,19-22 berief er auf ähnliche Weise Jünger zur Nachfolge. Jesus erkannte, dass es Matthäus im Grunde genommen nicht wohl war in seiner Haut als Zöllner (da er die Herzen kannte). Deshalb erkannte Matthäus (= Levi) seine Gelegenheit, als Jesus ihn aufforderte, ihm nachzufolgen, sein Leben auf der Stelle radikal zu ändern.

Es kann gesagt werden, dass Matthäus wahrscheinlich mehr aufgab, als alle anderen Apostel. Petrus, Jakobus, Johannes, Andreas waren Fischer. Sie konnten jederzeit ihre Arbeit wieder aufnehmen. Die Fische und das Boot waren leichter wieder zu kriegen als die Stellung beim römischen Staat. Doch als Matthäus seine Arbeit aufgab, verlor er seine Arbeit für immer, denn es gab kein Zurück. Man konnte diese besondere Arbeit als Zöllner nicht einfach verlassen wie jeden anderen Beruf. Seine Entscheidung, Jesus nachzufolgen, war eine Lebensentscheidung.

Auch der Oberzöllner Zachäus erlebte einen radikalen Wandel: Lk 19,1-10.

Was haben wir um Jesu Willen alles aufgegeben? Waren wir so entschlossen wie Matthäus? Sind wir noch heute so entschiedene Nachfolger wie Matthäus? Der Preis der Nachfolgschaft ist hoch, gerade in der heutigen Zeit, wo viele nicht einmal mehr glauben, dass Gott unser Schöpfer ist. Auch die Belohnung der Nachfolge ist gross: Lukas 18,28-30.

 

Vers 10: Matthäus veranstaltete ein Fest für Jesus (Lk. 5,29) und lud seine Freunde ein. Er benutzte diese Gelegenheit auch, um ihnen Jesus vorzustellen. Wer einem Bruder zu trinken gibt, der nimmt Jesus auf (Mt 10,40; 25,40). Er trauerte keine Minute über sein altes Leben als Zöllner. Er gab alles auf und zwar mit Freuden (so sollte eine Bekehrung sein!).

 

Vers 11: Als die Schriftgelehrten und Pharisäer Jesus bei den Zöllnern und Sündern sahen, nahmen sie Anstoss. Vielen Menschen kann man nichts Recht machen: Mt 11,18-19. Sie fragten Jesu Jünger vorwurfsvoll mit andern Worten: „Weiss euer Lehrer nicht einmal, wer diese Leute sind?“ Für sie waren Zöllner verlorene Sünder! Sie beurteilten nicht nach dem Herz, sondern nach äusseren Umständen. Sie meinten, als Juden hätten sie automatisch Anspruch auf Gottes Reich und vergassen, dass sie genauso Sünder waren (Mt 19,6-9).

 

Vers 12: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken: Lk 5,31. Jesu Reaktion auf die Pharisäer war klar und entschlossen. Bestimmt war es Jesus nicht immer ganz wohl bei diesen Sündern, denn sie mussten noch vieles in ihrem Leben lernen und verändern. Jesus sagte damit nicht, dass die Zöllner gute Menschen waren! Er gab den Pharisäern in dieser Hinsicht Recht, indem er mit andern Worten sagte: „Ihr habt Recht, diese Zöllner sind Sünder!“ Doch im Unterschied zu den Juden, erkannten sie, dass sie Sünder waren: Matthäus 21,28-32.

Das ist der Grund, warum Jesus mit ihnen ass: Apg 10,28; 11,3. Mit jemandem zu Essen bedeutet, sich mit dieser Person einzulassen und in einer gewissen Weise zu identifizieren (Gal 2,12; 2Joh 10). Er sah ihre Gesinnung, die nach Heilung rief. Jesus liess sich mit ihnen an diesem Fest auch nicht mehr ein, sondern ass nur mit ihnen.

Jesus schämte sich nicht, mit diesen Randgruppen gesehen zu werden (Mk 8,38). Gott liebt alle Menschen und macht keinen Unterschied zwischen (Hebr 2,11): Arm und Reich, Betrüger oder Gerechte usw. (Röm 3,23).

Menschen, die sich in der Welt schwer verschuldet haben mit der Sünde, sind in der Regel offener und dankbarer für das Evangelium, als solche, die sich gerecht vorkommen. Auch die Juden waren nicht stark, d. h. vollkommen, sondern sie kamen sich nur stark und gerecht vor.

 

Vers 13: Mit Opfer allein kann man Gott nicht wohlgefallen! Warum nicht?

1. Das Opfer muss den Anweisungen Gottes entsprechen (1Sam 15,21).

2. Gott will, dass wir seinen Geboten gehorsam sind: Mt 7,21-22.

3. Unsere Unfähigkeit dem Herrn zu genügen, sollte uns einsichtig und demütig gegenüber Gott machen, sollte uns im Umgang mit andern Sündern liebreicher und barmherziger machen, statt verurteilend und abwertend: Jak 2,13.

4. Der fatale Fehlgedanke der Juden war, dass sie durch ihre Anbetungen und Opferungen besser seien als die übrigen Menschen. Dabei vergassen und überdeckten sie ihre eigenen Sünden (Röm 2,1-5). Schon Hosea versuchte im AT vergeblich, Israel zur Umkehr zu führen: Hos 6,6.

5. Gott sucht nicht Selbstgerechte, sondern Menschen, die ihre Sünden bekennen und umkehren wollen, koste es was es wolle: 1. Korinther 1,22-29. Hier wird von zwei Kategorien von Menschen gesprochen: Die in der Welt etwas gelten, die in der Welt nichts oder weniger gelten.

Der Herr hat nicht die erwählt, die um ihr Ansehen kämpfen und in der Welt gut dastehen wollen. Es waren oft nicht die Angesehensten, die dem Ruf Christi folgten. Trotzdem gab und gibt es immer wieder Ausnahmen:

- Lukas der Arzt (Kol 4,14).

- Erastus, der Schatzmeister von Korinth (Röm 16,23).

- Der Schatzmeister von Äthiopien (Apg 8,35-40).

- Kornelius, der römische Hauptmann (Apg 10,1).

- Sergius Paulus, Statthalter auf Zypern (Apg 13,7.12).

- Dionysius, Mitglied des Areopags in Athen (Apg 17,34).

- Einige aus dem Haus des Kaisers (Phil 4,22).

Warum fielen Könige wie Saul (1Sam 15)?

1. Saul war dem Herrn undankbar (1Sam 15,9).

2. Saul liess sich ein Denkmal errichten (1Sam 15,12).

3. Saul wollte das Übriggebliebene dem Gott Samuels opfern (1Sam 15,15.21.30).

4. Saul war zuerst uneinsichtig (1Sam 15,20).

5. Saul verstand nicht, dass bei Gott der Gehorsam mehr zählt als ein Schlachtopfer (1Sam 15,22).

Obschon Jesus die besondere Macht besass, Menschen wie Matthäus zu seiner Nachfolge und schliesslich zu Aposteln zu berufen, waren nicht alle 12 auserwählt. Mt 22,14: „Viele sind berufen, aber wenige auserwählt.“ Es gibt immer wieder „faule Eier“. Auch Jesus konnte nicht verhindern, dass seine Apostel noch durch etliches hindurch mussten, um sich zu bewähren. Getauft und eingesetzt ist schnell, aber ob die Einzelnen auch treu bleiben, ist eine andere Sache. Paulus gibt dem Timotheus folgenden Rat: 1. Timotheus 5,22.

 

Warum fielen und fallen immer wieder geistliche Leiter?

Sie fielen durch Selbstverschulden:

1. Weil sie für ihre Aufgabe von Gott gar nicht berufen wurden, sondern sich selbst empfahlen und einsetzten (Apg 5,38).

2. Weil sie zu jung und zu unerfahren waren (1Kön 3,7-12).

3. Weil sie sich selbst überschätzten (Mt 14,28-33).

4. Weil sie ihre Verantwortung nicht wahrnehmen wollten (Jona 1,3).

5. Weil sie die Grössten sein wollten, statt zu dienen (Mt 20,26-28; Joh 13,13-15).

6. Weil sie mit falschem Eifer Christus verkündigten (Phil 1,17).

7. Weil sie unbelehrbar waren und meinten, alles besser zu wissen (Mt 22,23-29).

8. Weil sie die Welt wieder liebgewannen (2Tim 4,10; 1Kor 6,12-20).

9. Weil sie nach dem Versagen ihren Fehler nicht einsahen und wieder aufstanden: Schlechtes Beispiel; Judas (Mt 27,5). Gutes Beispiel; Petrus (Lk 22,31-34; Joh 21,15-19).

10. Weil sie stolz waren und meinten, dass die Predigten und Belehrungen ausschliesslich für andere gelten, nicht für sie selbst (Gal 6,1-5).

11. Weil sie mit den Segnungen und dem Erfolg nicht richtig umgehen konnten: Sie wurden Opfer ihrer eigenen Weiterentwicklung, ihren Segnungen und überbordeten (2Sam 12,1-7). Sie wurden überheblich und meinten, es aus eigener Kraft geschafft zu haben (Ri 7,2; 1Chr 29,12).

12. Weil sie statt für andere zu beten, sogar vergassen auch für sich selbst zu beten, wie Jesus das tat (Mt 26,36-46).

 

Sie fallen durch das Verschulden anderer:

1. Weil die bestehenden Führer sie nicht loslassen können und einsetzen wollen (wie Paulus das tat: Tit 1,5).

2. Weil man sie zu früh einsetzt (1Tim 5,22; 3,6).

3. Weil man sie wegen ihrer Jugend verachtet (1Tim 4,12).

4. Weil man ihnen zu viel Verantwortung aufträgt.

5. Weil sie in den Augen anderer nie gut genug sein können (Mt 14,29).

6. Weil sie von andern keine Anerkennung und Lob erhalten, sondern nur Kritik und Anklagen ernten.

7. Weil sie wie Götter verehrt und behandelt werden (Apg 14,8-20). Durch Verehrung werden hochnäsige Leiter herangezüchtet, die sich bald selbst wie Götter vorkommen (Mt 23,8-10). Man kann Führer zu sehr verwöhnen und an Dinge gewöhnen, nach denen sie gar nie gefragt haben.

8. Weil man sie für perfekt hält oder von ihnen Perfektion erwartet. Sie werden so behandelt, als könnten sie auf dem Wasser gehen. Machen sie aber einen Fehler, dann geben sich alle erstaunt und sind entsetzt. Man verlangt von ihnen, dass sie auf dem Wasser gehen (Mt 14,30).

9. Weil ihnen niemand hilft, nach einem Fall wieder aufzustehen (Joh 21,17).

10. Weil niemand für sie da ist, wenn sie Hilfe brauchen.

11. Weil manchmal die besten Freunde zu feige sind aufzustehen und Stellung zu beziehen für das Unrecht, das einem Leiter manchmal angetan wird.

12. Weil andere darauf warten, bis sie einen Fehler machen (Joh 8,6); anstatt ihnen beizustehen und zu helfen, aus der Sackgasse wieder herauszufinden. Samuel schrie die ganze Nacht zum Herrn, als er vernahm, dass der Herr den König Saul absetzen wollte (1Sam 15,10-11).

13. Weil sich eine Mehrheit gegen sie verschwören kann, bis sie zu Fall kommen, wie bei Jesus (Mk 14,43-65).